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    roter Punkt Steinadler (Aquila chrysaetos) - Monitoring zur Überwachung der Bestandsentwicklung
 

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SteinadlerDer Steinadler, Wappenvogel unserer Gesellschaft, ist in den Gebirgsregionen Vorarlbergs südlich der Linie Drei Schwestern – Hoher Freschen – Sibratsgfäll verbreitet. Seine Reviere sind mit durchschnittlich 60 km² relativ groß und weisen jeweils mehrere Horststandorte auf. Er zählt nach der „Roten Liste Vorarlbergs“ zu den gefährdeten Brutvogelarten und ist insbesondere durch den zunehmenden Freizeit- und Hubschrauberbetrieb bedroht.

Die Chance, bei einer Bergtour einen fliegenden Steinadler zu beobachten, ist im genannten Verbreitungsgebiet für jedermann relativ groß. Um Nachweise von besetzten Horsten und erfolgreichen Bruten zu erbringen, bedarf es aber guter Kenntnisse der Lebensweise und des Lebensraumes dieses sehr vorsichtigen und scheuen Brutvogels der Alpen.

Mit der Einrichtung eines Steinadler-Monitorings wollen wir erkunden, wie der Steinadler mit der stetig zunehmenden vielfältigen Nutzung unserer Gebirgslandschaft zurecht kommt und wie es um den Bruterfolg der Paare und damit um die Zukunft des Steinadlerbestandes in Vorarlberg steht.

WildgrubenspitzeDer Plan sieht vor, dass im ganzen Verbreitungsgebiet Zufallsbeobachtungen gesammelt werden und fachkundige Beobachter in besetzten Revieren mit viel Zeitaufwand das Brutgeschehen und die Aufzucht der Jungen verfolgen und dokumentieren. Die Ergebnisse sollen Aufschluss über den aktuellen Istzustand der Population und mögliche Gefährdungsursachen geben, als Basis für einen Maßnahmenkatalog zur Erhaltung des Bestandes.

In welchem Ausmaß AQUILA dieses Projekt verwirklichen kann, hängt von der Zahl der Spender, Paten und Sponsoren ab, die zur Erhaltung des Steinadlers in den Alpen einen Beitrag leisten wollen.

Literatur:

R. Kilzer, G. Amann & G. Kilzer (2002): Rote Liste gefährdeter Brutvögel Vorarlbergs. Vorarlberger Naturschau – Rote Listen 2, 254 S.

 

 
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