Projekte
 

    roter Punkt Bestand und Bruterfolg des Pirols (Oriolus oriolus) im nördlichen Vorarlberger Rheintal

Weitere Projekte:

Langfristiges Monitoring der Schwalben- und Mauerseglerbestände

Habitatstrukturanalyse für den Raufußkauz in Vorarlberg

Bestand und Bruterfolg des Gelbspötters im nördlichen Vorarlberger Rheintal

Steinadler-Monitoring zur Überwachung der Bestandsentwicklung

 

PirolDas Vorkommen des seltenen Pirols als Brutvogel ist in Vorarlberg auf das Rheintal bis ca. 500 m Seehöhe beschränkt. Er brütet vor allem in kleineren Gehölzen der Riedgebiete, in den Auwaldstreifen an der Dornbirner- und Bregenzerach sowie am Alten Rhein bei Hohenems und im Rheinholz.

Weil sein Lebensraum zusehends schwindet, zählt er nach der Roten Liste von 2002 zu den gefährdeten Arten. Während alljährlich rufende Vögel aus diesen Gebieten gemeldet werden, treffen nur wenige Nachweise von länger besetzten Revieren und erfolgreichen Bruten ein.

Sobald die Bäume belaubt sind, entzieht sich dieser Laubbaumbewohner den Blicken der Beobachter und auch die Rufe werden seltener. Der Pirol zählt zu den Vogelarten, die mit den systematisch kartierten Flächen nur unzureichend erfasst werden können. Zum Gesamtbestand gibt es bisher nur Schätzungen und über den Bruterfolg ist wenig bekannt.

Im Hinblick auf den in Arbeit befindlichen neuen Vorarlberger Brutvogelatlas von BirdLife Vorarlberg ist eine gezielte Bestandserhebung dieser Art nötig. Weil sich die Reviere über mehrere Feldgehölze bzw. Laubwaldkomplexe erstrecken können, sind von Mai bis Anfang Juli mindestens 4 Begehungen aller Laubwaldflächen im unteren Rheintal nötig.

Dabei soll insbesondere folgenden Fragestellungen nachgegangen werden:

  • Wie hoch ist der Bestand des Pirols in einem bestimmten Ausschnitt seines Verbreitungsgebietes in Vorarlberg?
  • Wie hoch ist der Bruterfolg des Pirols, gemessen am Anteil erfolgreicher Brutpaare (Paare mit flüggen Jungen) am ermittelten Bestand?

 

Fusszeile